Waldbaden - Achsamkeit im Wald

Woher?

Dieses wunderbare Kurs-Angebot ist in Österreich noch sehr jung. In Japan werden schon seit 20 Jahren die wohltuenden Wirkungen beim "Shinrin Yoku" (übersetzt: Wald-Bad) wissenschaftlich erhoben und von Fachärzten als vorbeugende Gesundheitsvorsorge verschrieben. Durch viele Studien als gesundheitsfördernd belegt, ist das regelmäßige Eintauchen in die Waldluft - die ähnlich wie die Luft am Meer wirkt - in ganz Japan in der Volksgesundheit fest verankert. Dort werden Kurse in Waldbaden als Burnout-Vorsorge medizinisch  verschrieben.


Inzwischen überzeugen die positiven Wirkungen auch im Westen immer mehr Menschen. Eine steigende Zahl von Gesundheitszentren, Ärzten und Therapeuten in Deutschland und der Schweiz befürworten diese günstige, natürliche und erfolgreiche Gesundheitsprävention und bieten sie als "Waldtherapie" erfolgreich an.

Wodurch?

Ätherische Öle bzw. Terpene dienen den Bäumen als Botenstoffe und werden ständig in die Atmosphäre abgegeben. Diese sekundären Pflanzenstoffe kann auch unser Körper "übersetzen". Sie regen wohltuend verschiedene Zellen in unserem Körper an und helfen bei der Zellerneuerung. 

Diese chemischen Vorgänge wirken sich nicht nur positiv auf unser Nerven- und Hormonsystem aus, sondern stärken schon nach einem 2-stündigen Waldaufenthalt messbar unser Immun- und Herz-Kreislaufsystem.

Wie?

Wer Waldbaden das erste Mal hört, vermutet ein Schwimmangebot. Dahinter steckt aber ein Naturerlebnis der besonderen Art: Beim Waldbaden gehen bzw. tauchen wir langsam und achtsam in die Waldatmosphäre hinein. Ich lade Sie ein, mit entspannenden Wahrnehmungsbeobachtungen die Sinne zu öffnen oder durch sanfte Bewegungen und Atemübungen die Waldluft zu genießen. Während eines Waldbades werden Sie so entspannt und benötigen keine Zeitmesser. 

Ich achte auf einen sinnvollen Organisationsablauf ebenso wie auf genügend Rastmöglichkeiten. 

Warum?

Dass uns der Wald und die Natur gut tun, ist nichts Neues. Meist nutzen wir den Wald nur als Kulisse, um bei Wanderungen oder beim Sport von A nach B zu gelangen und möglichst "Strecke" zu gewinnen. 
Halten Sie z. B. 30 Minuten Nichts-tun mit sich selbst aus, ohne auf die Uhr zu sehen, zu grübeln oder zum Handy zu greifen? Warum nehmen wir uns immer weniger Zeit zum Staunen? Wann gönnen wir uns wieder bewusstes Warten?

Erfahren Sie bei meinen Kursen, wie Sie ihre zukünftigen Waldbesuche achtsamer gestalten können und sie für Ihr Wohlbefinden nutzen können.

Wozu?

Mediale Auszeiten werden im Alltag immer seltener. Unser Körper und unser Geist sowie unsere Seele benötigen aber Ruhezeiten, um den ständigen Input und Stress richtig zu verarbeiten. Es fehlt die Gelegenheit, mit sich selbst still zu werden oder ohne technische/belohnende Ablenkung zu entspannen. 

Im Wald gelingt es ganz leicht, sich wieder zu "erden" und ohne mediale Einflüsse oder Fremdsteuerung die eigenen Probleme oder ständig auftauchende Fragen wieder mit einer gesunden Distanz zu betrachten und zu verarbeiten oder achtsam anzunehmen. Die Natur ist im ständigen Wandel - wir sind das auch!

Noch Fragen?

Bitte kontaktieren Sie mich! Ich beantworte gerne Ihre Fragen und freue mich aufs Kennenlernen ...

Empfehlenswerte Links:

www.waldbaden.com

www.infom.org

"Waldmedizin - die Kraft der Bäume" 
ZDFneo vom 10.2.2019

Wissenschaftliche Veröffentlichungen:

Beitrag Dr. Li "Die Heilkraft des Waldes"

www.forest-medicine.com

Bericht des Bundesforschungszentrums Österreich


Steffi Kratzer
Kursleiterin für "Waldbaden - Achtsamkeit im Wald"
Zert. Wald- & Kräuterpädagogin
Natur- & Eventmanagement

0664 169 1010
info@waldgefühle.com

Idee, Texte, Inhalte: Steffi Kratzer
Foto Steffi: copyright Helmut Lackinger
Fotos: Steffi Kratzer, Jimdo